Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Online-Kurse, die über die Website safetytiefert.de geschlossen werden, zwischen Andy Tiefert, Neudessauer Straße 22, 14715 Milower Land (im Folgenden „Anbieter“), und den Kundinnen und Kunden (im Folgenden „Kunde“). Sie gelten für Verbraucher und Unternehmer. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich zustimmt.
Für Beratungsleistungen und Schulungen vor Ort (z. B. Begehungen, Unterweisungen, Praxisausbildung) gelten gesonderte Vereinbarungen.
§ 2 Vertragsschluss
Die Darstellung der Kurse auf der Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung. Mit Klick auf „Kaufen“ öffnet sich ein Bestellfenster; nach Bestätigung der Zustimmungserklärung wird der Kunde zur Bezahlseite unseres Zahlungsdienstleisters Stripe weitergeleitet. Dort kann er die Anzahl der Teilnehmer und seine Angaben prüfen und korrigieren. Mit Klick auf den Bezahl-Knopf gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.
Der Vertrag kommt zustande, wenn die Zahlung erfolgreich war und der Anbieter den Zugang freischaltet. Die Freischaltung wird auf der Website angezeigt und per E-Mail bestätigt. Die Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragstext wird nicht gesondert gespeichert; die wesentlichen Angaben erhält der Kunde mit der Bestätigungs-E-Mail und der Rechnung.
§ 3 Preise und Zahlung
Alle Preise sind Endpreise pro Teilnehmer. Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen. Die Zahlung erfolgt im Voraus über Stripe mit den dort angebotenen Zahlungsarten. Die Rechnung erhält der Kunde per E-Mail.
§ 4 Leistung und Zugang
Der Anbieter stellt dem Kunden einen Online-Kurs zum Selbststudium zur Verfügung (Lernmodule, Videos, Wissensprüfung und KI-Lernassistent). Nach bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung als PDF.
Pro gekauftem Teilnehmerplatz erhält der Kunde einen eigenen Zugangslink. Jeder Link gilt für genau eine Person; beim ersten Öffnen wird der Name des Teilnehmers festgelegt. Die Zugänge sind persönlich und dürfen nach der Einlösung nicht an andere Personen weitergegeben werden. Der Zugang steht ab Freischaltung mindestens zwölf Monate zur Verfügung.
Die Online-Kurse vermitteln theoretisches Wissen. Sie ersetzen weder eine praktische Ausbildung oder Prüfung noch die arbeitsplatzbezogene Unterweisung durch den Arbeitgeber. Die Verantwortung für die Beauftragung, Unterweisung und Dokumentation im Betrieb bleibt beim Arbeitgeber.
§ 5 Technische Voraussetzungen
Für die Nutzung sind ein aktueller Webbrowser und eine Internetverbindung erforderlich. Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst ununterbrochene Verfügbarkeit, kann diese aber wegen Wartung oder Störungen außerhalb seines Einflussbereichs nicht garantieren.
§ 6 Widerrufsrecht
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten stehen in der Widerrufsbelehrung. Unternehmern steht kein Widerrufsrecht zu.
§ 7 Nutzungsrechte
Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die Kursinhalte für den eigenen Gebrauch bzw. für die Schulung der angemeldeten Teilnehmer zu nutzen. Eine Vervielfältigung, Veröffentlichung oder Weitergabe der Inhalte ist nicht gestattet.
§ 8 Gewährleistung und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
§ 9 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Ist der Kunde Kaufmann, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Stand: November 2026
